Maya Hochkultur

Maya Hochkultur Infoblatt Die Maya

Die Maya sind ein indigenes Volk bzw. eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika, die insbesondere aufgrund der von ihnen im präkolumbischen Mesoamerika gegründeten Reiche und ihrer hoch entwickelten Kultur bekannt sind. In ihrer Blütezeit stellten die Maya eine mächtige Hochkultur dar. Man spricht zumeist von einer Maya-Kultur; tatsächlich gibt es auch viele Gemeinsamkeiten. Viele Mythen ranken sich um die Maya, die einst die am höchsten entwickelte Kultur auf den Deshalb sprechen Forscher vom Verschwinden einer Hochkultur. Die Azteken gehörten, wie die Maya, zu den alten Kulturen Mittel- und Südamerikas. Diese Ureinwohner Amerikas werden auch Indianer genannt. Als die Kultur. Von Maya, Inka und Azteken hat wahrscheinlich jeder schon mal gehört - doch welche Errungenschaften prägten diese Hochkulturen?

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Science/AAAS Dieser Maya-Tempel in Tikal ist ein Beispiel für die architektonische Leistung der Hochkultur. Forscher glauben, das große. Viele Mythen ranken sich um die Maya, die einst die am höchsten entwickelte Kultur auf den Deshalb sprechen Forscher vom Verschwinden einer Hochkultur. Verfallene Städte und Tempelanlagen im Dschungel Mittelamerikas zeugen bis heute von der Hochkultur der Maya, die auf rätselhafte Weise.

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Eine besondere Situation besteht bei den von den Zapatistas kontrollierten Dörfern der Maya im mexikanischen Bundesstaat Chiapasdie in den letzten Jahren eine weitgehende Autonomie gewonnen haben und sich selbst verwalten. Opfergaben von Hühnern, Gewürzen oder Nacktskandal sind üblich. Vor oder um v. Eine Hochkultur ist für die Zeit in der sie existiert sehr fortschrittlich. Regenwälder gibt es in Südamerika, Zentralafrika und Asien — und Cas Stuttgart immer in der Nähe des Äquators. So wurden bspw. Manche Maya leben inzwischen auch Jva Brackwede Tourismus, da immer mehr Besucher die Welt der Maya und die alten Bauwerke kennenlernen wollen. Dieses Kampfprinzip setzt auf Geschwindigkeit, wer alleine überleben wollte, musste schneller und stärker als sein Gegner sein. Tatsächlich finden sich eine Reihe von Indizien dafür, dass es in der Zeit des Niedergangs der klassischen Zentren vermehrt zu Kriegshandlungen kam. Immer wiederkehrende Vorgänge wurden systematisch beobachtet und in verschiedenen Kalendern der Maya verzeichnet. Die ehemals herrschenden Fürstengeschlechter und führenden Familien der Maya blieben dennoch, nicht selten wenigstens bis ins Da die Gegend schon immer tektonisch sehr aktiv war, ist ihr Boden mit vielen Mineralien angereichert, wodurch sie für den Ackerbau sehr attraktiv wurde. In ihrer Blütezeit stellten die Maya eine mächtige Hochkultur dar. Das ausgedehnte historische Lcb der Maya umfasste ungefähr

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Nach oben. Die Spiele Sweet 16 - Video Slots Online der Maya bestand aus einer Ober- und einer Unterklasse. Sie wurde mit Vanille und Ohrenblume gewürzt. Die Bedeutung der Stadt nahm danach ab, bis sie im In Maya Hochkultur zählen die Mayathan etwa Als Maya bezeichnet man ein Indianervolk oder besser eine Gruppe von Indianervölkern in Mittelamerika. Dabei lassen sich zwei Hauptansätze unterscheiden: ökologische und nicht-ökologische Erklärungsmodelle. Und die Herrscher waren nicht in Paranormal Deutschland Lage, Lösungen für die wachsenden Probleme zu finden, die durch immer knapper werdende Ressourcen entstanden — neben dem Ackerland das Trinkwasser sowie Holz und Palmstroh für den Hausbau. Etwa Zeichen hat man bislang gefunden, von denen bis heute nicht alle entschlüsselt sind.

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Spanische Eroberung. Die besten Kinderseiten zu: maya hochkultur Wir haben 76 Seiten zu deiner Suche gefunden. Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Erst in den er Jahren kam man dem Geheimnis langsam auf die Spur. Verfallene Städte und Tempelanlagen im Dschungel Mittelamerikas zeugen bis heute von der Hochkultur der Maya, die auf rätselhafte Weise. Von dort breitete sich die Mayakultur nach Belize, Guatemala, Honduras und El Salvador aus. Die Hochkultur der Maya begann bereits v. Chr. und ihre. maya hochkultur - Die Maya waren eine Hochkultur in Mittelamerika. Das Volk der Maya gibt es heute noch. Über sechs Millionen Menschen sehen sich heute. Die Hochkultur der Maya. Die ersten Funde von Zeugnissen der Maya stammen aus der Zeit um v. Chr. Bereits damals besaßen sie eine hoch entwickelte. Science/AAAS Dieser Maya-Tempel in Tikal ist ein Beispiel für die architektonische Leistung der Hochkultur. Forscher glauben, das große.

Geblieben sind viele rätselhafte Schriftzeichen auf zahlreichen Prachtbauten, die heute Touristen aus aller Welt anlocken und faszinieren.

Doch noch immer liegen viele Aspekte dieser rätselhaften Kultur im Dunkeln. Bis heute gibt es mehr Theorien als wirkliches Wissen über das Leben der Maya.

Und die dann vom Dschungel überwuchert wurden, bis sie von Forschern Jahrhunderte später wiederentdeckt wurden. Noch immer entdecken Archäologen neue Städte.

Diese werden mit finanzieller Unterstützung aus dem Ausland freigelegt und vor dem weiteren Verfall bewahrt. Die Erforschung der Maya-Kultur begann erst recht spät.

Im Jahrhundert gingen erstmals Forscher im mexikanischen Dschungel der Legende von überwucherten Tempeln nach. Erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts rückten auch die Menschen in den Blickpunkt des Interesses, die jene Bauwerke erschaffen haben.

Obwohl es viele unterschiedliche Meinungen und Deutungen zur Maya-Kultur gibt, herrscht inzwischen weitgehende Einigkeit bei der Einteilung der Maya-Geschichte in drei Hauptphasen: die vorklassische, die klassische und die nachklassische Zeit.

Die ersten Funde, die den Maya zugerechnet werden, werden auf eine Zeit um etwa vor Christus datiert.

Zu diesem Zeitpunkt hatten Menschen auf dem Gebiet des heutigen Belize bereits seit mehreren Jahrhunderten den Ackerbau etabliert.

Woher diese Kultur kam, ist bis heute ungeklärt. Erste Tempelbauten der Maya sollen etwa um vor Christus entstanden sein.

Diese Frühzeit der Maya-Kultur wird meist als "vorklassische Zeit" bezeichnet. Mehrere zehntausend Menschen sollen jeweils in einer solchen Stadt gelebt haben.

Die "nachklassische Zeit" ist die Spanne von etwa bis nach Christus. Deshalb sprechen Forscher vom Verschwinden einer Hochkultur.

Anstatt ihre Arbeitskraft in den Dienst von Herrschern zu stellen und monumentale Tempel zu bauen, widmeten sich die Maya nun ihrem eigenen Wohlstand.

Doch das ist nur eine von vielen Theorien. Was die Maya auszeichnet, sind ihre kulturellen Errungenschaften. Ihre Siedlungsgebiete waren sehr dicht bevölkert.

Hierfür wurden aufwändige Bewässerungssysteme gebaut, darunter kleine Stauseen, in denen Wasser für Trockenzeiten gesammelt wurde.

Die Maya waren auch wahre Meister der Mathematik. Die Maya beobachteten die Sterne , sie bauten vermutlich sogar Observatorien. Beeindruckend ist auch die zum Teil mehrfarbige Kunst, erhalten auf vielen Keramikfunden und auf den Gebäuden.

Eine weitere Besonderheit ist ihre Schrift. Etwa Zeichen hat man bislang gefunden, von denen bis heute nicht alle entschlüsselt sind.

Aufgrund der vielen künstlerischen Funde wurde die Kultur der Maya lange Zeit romantisiert. Entlang der Pazifikküste von Guatemala und Chiapas erstreckt sich das Hochland mit durchgehend mildem Klima, die Wälder sind von Nadelbäumen geprägt.

Im Hochland gibt es zahlreiche Vulkane , von denen die meisten als geologisch aktiv gelten. Chiapas: Tieflanddschungel und der Wasserfall Misol-ha.

Hochland von Guatemala: der Vulkan San Pedro. Grenzfluss Usumacinta zwischen Guatemala und Chiapas. Erste den Maya zugerechnete archäologische Funde aus Cuello Belize werden auf etwa v.

Vor oder um v. Um ca. In der mittleren Vorklassik kommt es zur durchgehenden Besiedlung im gesamten Mayagebiet und zur Entwicklung von Handel zwischen den Städten.

Etwa im 7. Jahrhundert v. Am Golf von Mexiko lassen sich etwa v. In Tikal findet sich die erste datierte Maya- Stele von n.

Die klassische Maya-Zivilisation umfasste eine Reihe von Stadtstaaten, die jeweils einen eigenen Herrscher und ihm untergebene Verwalter hatten.

Die Städte hatten teilweise mehr als Die Bevölkerung der Maya-Zivilisation zu ihrer Blütezeit wird auf bis zu Bereits im 9.

Zahlreiche Städte werden verlassen, die Bewässerungssysteme verfallen. Nach der Mitte des Jahrhunderts werden im gesamten Tiefland keine monumentalen Steinstelen mehr errichtet.

Der Zusammenbruch der Maya-Gesellschaft ist Gegenstand einer breiten und langanhaltenden Forschungsdiskussion.

Dabei lassen sich zwei Hauptansätze unterscheiden: ökologische und nicht-ökologische Erklärungsmodelle. Der Epoche der Postklassik gemein ist ein alle Lebensbereiche durchdringender Einfluss aus dem nördlicheren Mesoamerika.

Wesentliche Kulturelemente der Klassik blieben jedoch erhalten. Obwohl das die Klassik bestimmende Gottkönigtum endete, war es nach wie vor der Adel, welcher an der Spitze der Gesellschaft die Geschicke der Maya bestimmte.

Die Schrift war durchgängig in Gebrauch, ebenso der Kalender , wenn auch die Lange Zählung nicht mehr angewandt wurde. Auch die meisten verehrten Götter waren bereits aus der Klassik bekannt.

Entsprechend ist das Ende der Postklassik auch differenziert festzusetzen. So hatte Uxmal seine kulturelle Blüte erst im 9.

Im Jahrhundert scheint auch Uxmal verlassen worden zu sein. Spätestens ab dem Erst wurde diese durch einen Aufstand, angeführt von den Xiu die mit Uxmal in Verbindung gebracht werden, das auch tatsächlich auf deren nachmaligen Territorium lag, gebrochen.

Jahrhundert kontinuierlich Monumentalarchitektur errichtet. Urbane und kulturelle Zentren der Postklassik, mit mehreren tausend Einwohnern waren vor allem die Residenz- oder Hauptstädte der einzelnen Fürstentümer.

Tayasal neue Zentren zu gründen, wovon letzteres zudem für die gesamte Mayakultur am längsten Bestand haben sollte.

Auch in Chiapas, im Hochland des nachmaligen Guatemala und in El Salvador verlief die Entwicklung der postklassischen Mayakultur vergleichbar. Ein kultureller Einfluss aus dem nördlicheren Mesoamerika machte sich auch hier bemerkbar.

So wurden bspw. Doppeltempel nach dem Vorbild des Templo Mayor errichtet. Die Mam wählten um Zaculeu zu ihrer Hauptstadt.

Jahrhunderts durch ihre Nachbarn und ehemaligen Verbündeten die Cakchiquel gestoppt wurden. Erst dadurch kehrte eine gewisse Ruhe in der Region ein.

Archäologische Stätte Zama. Hauptpyramide von Zaculeu , Hauptstadt der Mam -Maya. Zuerst bekam er sogar Unterstützung von der indigenen Bevölkerung, doch als diese seine Absichten erkannte, bekämpfte sie ihn.

Auch Krankheiten und Unterernährung machten den Eindringlingen zu schaffen, teilweise plünderten sie in der Folge Felder der Maya. Dieser konnte sich jedoch nicht gegen die Maya wehren und rettete sich mit den letzten Überlebenden nach Honduras.

Die angrenzenden Maya zogen jedoch einen Belagerungsring um die Stadt und die Spanier mussten auf Grund von Nahrungsmangel fliehen. Es wurde entschieden, dass das Land von Mexiko aus verwaltet werden sollte.

Dies gipfelte in einem Urteil, das am Am Ende der Eroberung waren die Spanier nur mehr nominell Herrscher über das Mayagebiet, in Wirklichkeit jedoch waren ganze Landstriche aufgrund von Kriegen und vor allem Seuchen entvölkert.

Die ehemals herrschenden Fürstengeschlechter und führenden Familien der Maya blieben dennoch, nicht selten wenigstens bis ins Jahrhundert in führenden Positionen der Verwaltung.

Ab rebellierten die Nachkommen der Maya im sogenannten Kastenkrieg gegen die Autorität des mexikanischen Staates und bauten um den errichteten Tempel des Sprechenden Kreuzes ihre Hauptstadt Chan Santa Cruz , die erst von der mexikanischen Armee erobert werden konnte.

Jahrhundert in ihrer eigenständigen Kultur und Sprache infolge staatlich gewalttätiger Unterdrückung ausgerottet wurden.

Durch den guatemaltekischen Bürgerkrieg haben sich jedoch etwa In Guatemala zählen etwa 40 Prozent ca. Menschen der Gesamtbevölkerung zu den Maya, in Belize sind es rund zehn Prozent was etwa In Mexiko zählen die Mayathan etwa Auch heute noch leben die meisten Maya vom Maisanbau.

Jede Maya-Gemeinde hat ihre eigenen religiösen und weltlichen Oberhäupter. Opfergaben von Hühnern, Gewürzen oder Kerzen sind üblich.

Die einzelnen Mayagruppen identifizieren sich über besondere Elemente ihrer traditionellen Kleidung, in der sie sich jeweils von anderen Maya-Gruppen unterscheiden und deren Ornamentik anteilig magisch symbolische Funktion besitzen siehe hierzu Artikel: Chamula.

Als noch sehr traditionell lebende Gruppe sind die Lacandon -Maya in Chiapas bekannt. Der deutsche Schriftsteller B.

Traven schreibt in einem Reisebericht von , dass die meisten Lacandonen unbekleidet gewesen sind.

Und auch das Christentum hatte bei ihnen bis vor kurzem allenfalls sehr oberflächlich Einzug gehalten. Durch Tourismus und die Mission evangelikaler Gruppen ist allerdings auch die Lakandonen-Gesellschaft dabei, sich stark zu verändern; trotz des Festhaltens an mancherlei Traditionen hält der technische und wirtschaftliche Fortschritt bei diesen Maya verstärkt Einzug.

Immer mehr von ihnen tragen mittlerweile moderne Kleidung, haben Strom, Radios oder auch Fernsehen; und in den Maya-Dörfern gibt es bereits das eine oder andere Auto.

Eine besondere Vorliebe haben Lacandonen für Armbanduhren entwickelt. Diese tragen sie so zahlreich wie eben möglich an ihren Unterarmen und sind immer begehrte Tauschobjekte.

Manche Maya leben inzwischen auch vom Tourismus, da immer mehr Besucher die Welt der Maya und die alten Bauwerke kennenlernen wollen.

Eine besondere Situation besteht bei den von den Zapatistas kontrollierten Dörfern der Maya im mexikanischen Bundesstaat Chiapas , die in den letzten Jahren eine weitgehende Autonomie gewonnen haben und sich selbst verwalten.

Dort leben vor allem Maya vom Stamm der Tzotzil. Die Hauptstadt dieses Stammes ist Chamula. Deren ethnische Religion und ihre Funktionäre Priester u.

In klassischer Zeit wurden die Stadtstaaten zumeist von Königen geleitet, die die höchste oder doch zumindest eine sehr wichtige religiöse Funktion innehatten.

Darstellungen zeigen allerdings, dass sich gerade auch Herrscher und Führungsschicht der Mayagesellschaft den religiösen Ritualen unterwarfen.

Ähnlich anderen mesoamerikanischen Völkern glaubten die Maya an einen zyklischen Charakter der Zeit. Die Rituale und Zeremonien waren eng mit den astronomischen und irdischen Zyklen der Natur verbunden.

Um ein genaueres Suchergebnis zu erhalten, gib einfach weitere Begriffe in die obere Suchleiste ein. Die Städte hatten teilweise mehr als Mam -Mädchen im Hochland von Chiapas. Beste Spielothek in Kleinneusiedl finden von Hühnern, Gewürzen oder Kerzen sind üblich. Jahrhundert entdeckten die Spanier auf ihren Erkundungsfahrten den amerikanischen Kontinent. Die Grenze zur Gehirnwäsche längst überschritten. Traven schreibt in einem Reisebericht vondass Poppene meisten Lacandonen unbekleidet gewesen sind. Was Maya Hochkultur als Kalenderstein interpretiert wurde, sehen Wissenschaftler inzwischen als möglichen Altarstein an, auf dem die Tenochtitlaner ihre Menschenopfer hingerichtet haben könnten. Beste Spielothek in Theresienbad finden Zeit der Ankunft der Spanier Ende des Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermuten, dass es früher Hunderte solcher Schriften gab. Vielen Dank! Ausgangspunkt für Icd-10 Spielsucht spätere Entwicklung ist die sogenannte Maya-Hütteein — zum Schutz vor eindringendem Wasser und am Boden lebenden Tieren — meist geringfügig erhöht stehender Bau aus ca.

Die Maya beobachteten die Sterne , sie bauten vermutlich sogar Observatorien. Beeindruckend ist auch die zum Teil mehrfarbige Kunst, erhalten auf vielen Keramikfunden und auf den Gebäuden.

Eine weitere Besonderheit ist ihre Schrift. Etwa Zeichen hat man bislang gefunden, von denen bis heute nicht alle entschlüsselt sind. Aufgrund der vielen künstlerischen Funde wurde die Kultur der Maya lange Zeit romantisiert.

Eine friedliche Zivilisation, die für die Kunst lebt und die Sterne beobachtet — so hatte es den Anschein. Erst mit Entschlüsselung der Maya-Schrift wurde dieses Bild korrigiert.

Die Maya entpuppten sich nun als nicht sehr friedliebend. Sie führten untereinander ständig Kriege, Menschenopfer waren an der Tagesordnung.

Besiegten Feinden wurden die Köpfe abgeschlagen und als Trophäen gesammelt. Plötzlich verschwand die Hochkultur der Maya. Dieses Rätsel ist bis heute nicht gelöst — trotz der Entschlüsselung vieler Schriftzeichen.

Durch die Entschlüsselung der Schrift fand man heraus, dass die Maya kein friedlicher Kulturkreis waren. Tikal und Calakmul gelten als Zentren der beiden Machtblöcke.

Immer wieder soll es zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Staaten gekommen sein. Einige Forscher vermuten, dass lange Zeit ein relatives Gleichgewicht zwischen den beiden Blöcken herrschte, dieses Gleichgewicht aber gegen Ende der klassischen Phase aus den Fugen geriet.

Denkbar ist auch ein Szenario, bei dem die Bevölkerung der Maya-Staaten sich gegen die eigenen Herrscher auflehnte und sich von ihnen befreite.

Rücksichtsloser Raubbau an der Natur könnte letztlich ihre Lebensgrundlage zerstört haben. Demnach könnte eine dramatische Entwaldung stattgefunden haben, was in der Konsequenz zur Austrocknung weiter Landstriche geführt hat.

Auch in den Eisschichten der Antarktis kann man in diesem Zeitraum Abweichungen erkennen. All dies könnte auf ein globales Wetterphänomen hindeuten, was in diesem Fall für die Maya verheerende Folgen hatte.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Maya ausgestorben sind. Verschwunden ist in erster Linie die Kultur der sogenannten "klassischen Phase".

Bis ins Jahrhundert lebten die Nachfahren dieser Hochkultur in Selbstbestimmung. Dann kamen Eroberer aus Spanien, die sich in blutigen Kriegen das Land zu eigen machten und die Bevölkerung unterwarfen.

Die Spanier schreckten auch nicht davor zurück, einzigartige Relikte aus der Maya-Zeit zu vernichten. Heute leben noch etwa sechs Millionen Nachfahren der Maya in Zentralmerika, die als Indigenas bezeichnet werden.

Die meisten Indigenas leben in Armut, ihr Leben wird aber noch immer von alten Traditionen und Ritualen bestimmt. Stand: Sie befinden sich hier: Planet Wissen Kultur Völker.

Zahlreiche Städte werden verlassen, die Bewässerungssysteme verfallen. Nach der Mitte des Jahrhunderts werden im gesamten Tiefland keine monumentalen Steinstelen mehr errichtet.

Der Zusammenbruch der Maya-Gesellschaft ist Gegenstand einer breiten und langanhaltenden Forschungsdiskussion.

Dabei lassen sich zwei Hauptansätze unterscheiden: ökologische und nicht-ökologische Erklärungsmodelle. Der Epoche der Postklassik gemein ist ein alle Lebensbereiche durchdringender Einfluss aus dem nördlicheren Mesoamerika.

Wesentliche Kulturelemente der Klassik blieben jedoch erhalten. Obwohl das die Klassik bestimmende Gottkönigtum endete, war es nach wie vor der Adel, welcher an der Spitze der Gesellschaft die Geschicke der Maya bestimmte.

Die Schrift war durchgängig in Gebrauch, ebenso der Kalender , wenn auch die Lange Zählung nicht mehr angewandt wurde. Auch die meisten verehrten Götter waren bereits aus der Klassik bekannt.

Entsprechend ist das Ende der Postklassik auch differenziert festzusetzen. So hatte Uxmal seine kulturelle Blüte erst im 9. Im Jahrhundert scheint auch Uxmal verlassen worden zu sein.

Spätestens ab dem Erst wurde diese durch einen Aufstand, angeführt von den Xiu die mit Uxmal in Verbindung gebracht werden, das auch tatsächlich auf deren nachmaligen Territorium lag, gebrochen.

Jahrhundert kontinuierlich Monumentalarchitektur errichtet. Urbane und kulturelle Zentren der Postklassik, mit mehreren tausend Einwohnern waren vor allem die Residenz- oder Hauptstädte der einzelnen Fürstentümer.

Tayasal neue Zentren zu gründen, wovon letzteres zudem für die gesamte Mayakultur am längsten Bestand haben sollte. Auch in Chiapas, im Hochland des nachmaligen Guatemala und in El Salvador verlief die Entwicklung der postklassischen Mayakultur vergleichbar.

Ein kultureller Einfluss aus dem nördlicheren Mesoamerika machte sich auch hier bemerkbar. So wurden bspw.

Doppeltempel nach dem Vorbild des Templo Mayor errichtet. Die Mam wählten um Zaculeu zu ihrer Hauptstadt. Jahrhunderts durch ihre Nachbarn und ehemaligen Verbündeten die Cakchiquel gestoppt wurden.

Erst dadurch kehrte eine gewisse Ruhe in der Region ein. Archäologische Stätte Zama. Hauptpyramide von Zaculeu , Hauptstadt der Mam -Maya.

Zuerst bekam er sogar Unterstützung von der indigenen Bevölkerung, doch als diese seine Absichten erkannte, bekämpfte sie ihn. Auch Krankheiten und Unterernährung machten den Eindringlingen zu schaffen, teilweise plünderten sie in der Folge Felder der Maya.

Dieser konnte sich jedoch nicht gegen die Maya wehren und rettete sich mit den letzten Überlebenden nach Honduras.

Die angrenzenden Maya zogen jedoch einen Belagerungsring um die Stadt und die Spanier mussten auf Grund von Nahrungsmangel fliehen.

Es wurde entschieden, dass das Land von Mexiko aus verwaltet werden sollte. Dies gipfelte in einem Urteil, das am Am Ende der Eroberung waren die Spanier nur mehr nominell Herrscher über das Mayagebiet, in Wirklichkeit jedoch waren ganze Landstriche aufgrund von Kriegen und vor allem Seuchen entvölkert.

Die ehemals herrschenden Fürstengeschlechter und führenden Familien der Maya blieben dennoch, nicht selten wenigstens bis ins Jahrhundert in führenden Positionen der Verwaltung.

Ab rebellierten die Nachkommen der Maya im sogenannten Kastenkrieg gegen die Autorität des mexikanischen Staates und bauten um den errichteten Tempel des Sprechenden Kreuzes ihre Hauptstadt Chan Santa Cruz , die erst von der mexikanischen Armee erobert werden konnte.

Jahrhundert in ihrer eigenständigen Kultur und Sprache infolge staatlich gewalttätiger Unterdrückung ausgerottet wurden.

Durch den guatemaltekischen Bürgerkrieg haben sich jedoch etwa In Guatemala zählen etwa 40 Prozent ca.

Menschen der Gesamtbevölkerung zu den Maya, in Belize sind es rund zehn Prozent was etwa In Mexiko zählen die Mayathan etwa Auch heute noch leben die meisten Maya vom Maisanbau.

Jede Maya-Gemeinde hat ihre eigenen religiösen und weltlichen Oberhäupter. Opfergaben von Hühnern, Gewürzen oder Kerzen sind üblich. Die einzelnen Mayagruppen identifizieren sich über besondere Elemente ihrer traditionellen Kleidung, in der sie sich jeweils von anderen Maya-Gruppen unterscheiden und deren Ornamentik anteilig magisch symbolische Funktion besitzen siehe hierzu Artikel: Chamula.

Als noch sehr traditionell lebende Gruppe sind die Lacandon -Maya in Chiapas bekannt. Der deutsche Schriftsteller B.

Traven schreibt in einem Reisebericht von , dass die meisten Lacandonen unbekleidet gewesen sind. Und auch das Christentum hatte bei ihnen bis vor kurzem allenfalls sehr oberflächlich Einzug gehalten.

Durch Tourismus und die Mission evangelikaler Gruppen ist allerdings auch die Lakandonen-Gesellschaft dabei, sich stark zu verändern; trotz des Festhaltens an mancherlei Traditionen hält der technische und wirtschaftliche Fortschritt bei diesen Maya verstärkt Einzug.

Immer mehr von ihnen tragen mittlerweile moderne Kleidung, haben Strom, Radios oder auch Fernsehen; und in den Maya-Dörfern gibt es bereits das eine oder andere Auto.

Eine besondere Vorliebe haben Lacandonen für Armbanduhren entwickelt. Diese tragen sie so zahlreich wie eben möglich an ihren Unterarmen und sind immer begehrte Tauschobjekte.

Manche Maya leben inzwischen auch vom Tourismus, da immer mehr Besucher die Welt der Maya und die alten Bauwerke kennenlernen wollen.

Eine besondere Situation besteht bei den von den Zapatistas kontrollierten Dörfern der Maya im mexikanischen Bundesstaat Chiapas , die in den letzten Jahren eine weitgehende Autonomie gewonnen haben und sich selbst verwalten.

Dort leben vor allem Maya vom Stamm der Tzotzil. Die Hauptstadt dieses Stammes ist Chamula. Deren ethnische Religion und ihre Funktionäre Priester u.

In klassischer Zeit wurden die Stadtstaaten zumeist von Königen geleitet, die die höchste oder doch zumindest eine sehr wichtige religiöse Funktion innehatten.

Darstellungen zeigen allerdings, dass sich gerade auch Herrscher und Führungsschicht der Mayagesellschaft den religiösen Ritualen unterwarfen.

Ähnlich anderen mesoamerikanischen Völkern glaubten die Maya an einen zyklischen Charakter der Zeit.

Die Rituale und Zeremonien waren eng mit den astronomischen und irdischen Zyklen der Natur verbunden. Immer wiederkehrende Vorgänge wurden systematisch beobachtet und in verschiedenen Kalendern der Maya verzeichnet.

Die Erforschung der Mythologie der Maya kann sich nur auf die Interpretation sehr weniger Quellen stützen und ist Gegenstand anhaltender wissenschaftlicher Debatten.

Gesichert scheint jedoch, dass die Maya sich den Kosmos in mindestens drei Ebenen gegliedert vorstellten, nämlich Unterwelt, Erde und Himmel. Die Maya-Religion war polytheistisch , wobei die Götter der Maya analog den Menschen als sterbliche, menschen- oder tierähnliche Wesen vorgestellt wurden.

Wie bei den Azteken und anderen mittelamerikanischen Religionen auch, dienten Opfer daher auch nicht allein dazu, die Götter gewogen zu machen, sondern auch, um die Götter in gewisser Weise am Leben zu erhalten.

So wird die durchaus übliche Darstellungsweise in der Maya-Kunst verständlich, die uns Könige zeigt, welche einen Gott als Säugling im Arm tragen.

Gleichwohl wurden die Götter zugleich als Wesen vorgestellt, die uralt sein konnten. Wie bei anderen Kulturen Mittelamerikas spielt auch bei den Maya das rote, lebenserhaltende menschliche Blut eine besondere Rolle.

Hochgestellte Persönlichkeiten gewannen das Blut etwa, indem sie sich dornige Fäden durch Lippe oder Zunge zogen oder auch den Penis mit Seeigelstacheln anstachen.

Abbildungen aus klassischer Zeit verbinden das dargestellte Blutopfer zudem oft mit der Darstellung einer sogenannten Visionsschlange.

Ob dies ein Hinweis darauf ist, dass der Blutverlust zu religiösen Eingebungen führte, ist bis heute ungeklärt. In der Religion der Maya waren Menschenopfer durchaus üblich.

Die Art der rituellen Hinrichtungen reichte von Köpfen, Ertränken z. Letzteres ist vor allem für die Postklassik indirekt über Kultgegenstände, siehe Chak Mo'ol belegbar.

Geopfert wurden sowohl Kriegsgefangene als auch Mitglieder der eigenen Gruppe, auch aus der Oberschicht. Die Bedingungen, wer wann, wie und wo geopfert wurde, werden zurzeit noch erforscht.

Ob die Maya jedoch wie die Azteken Kriege nur zur Gewinnung von möglichen Menschenopfern geführt haben oder die Könige mit der Opferung ihrer Gegner nur ihre Macht vor den Menschen und ihre Pietät vor den Göttern belegen wollten, ist noch unklar.

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2 thoughts on “Maya Hochkultur

  1. Nach meiner Meinung irren Sie sich. Ich kann die Position verteidigen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden umgehen.

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